Relationale Datenbanken
Relational nennt man Datenbanken, die auf dem relationalen Modell aufbauen. In einer solchen Datenbank sind die Daten in Form von Tabellen mit Zeilen und Spalten strukturiert.
Daten in relationalen Strukturen sind in einer Reihe von Tabellen organisiert, die als Relationen bezeichnet werden und aus Spalten und Zeilen bestehen. Jede Zeile einer Tabelle steht für eine Menge zusammengehöriger Werte, die zu einem Objekt oder einer Entität gehören. Jede Zeile kann durch einen eindeutigen Bezeichner — den Primary Key — markiert werden, und Zeilen aus mehreren Tabellen können über Foreign Keys miteinander verknüpft werden.
Beispiel für eine relationale Datenbank

Eigenschaften relationaler Datenbanken
- Das Datenmodell in relationalen Datenbanken ist vorab definiert und streng typisiert.
- Daten werden in Tabellen aus Spalten und Zeilen gespeichert.
- An jedem Schnittpunkt von Spalte und Zeile ist nur ein Wert zulässig.
- Jede Spalte hat einen Namen und einen bestimmten Datentyp, dem die Werte aller Zeilen in dieser Spalte entsprechen.
- Spalten haben eine festgelegte Reihenfolge, die beim Erstellen der Tabelle definiert wird.
- Eine Tabelle muss keine einzige Zeile enthalten, aber mindestens eine Spalte ist Pflicht.
- Queries an die Datenbank liefern ihr Ergebnis wiederum als Tabelle zurück.
Die genaueren Eigenschaften und Funktionsweisen relationaler Datenbanken schauen wir uns später noch genauer an — sie sind beim Erlernen von SQL für uns besonders interessant.
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