Key-Value-Datenbanken
Key-Value-Datenbanken speichern Daten als Sammlung von Schlüssel-Wert-Paaren, wobei der Schlüssel als eindeutiger Identifikator dient.
Es entsteht also eine eindeutige Zuordnung von Wert zu Schlüssel. Sowohl Schlüssel als auch Werte können alles Mögliche sein – von einfachen Datentypen bis zu komplexen, zusammengesetzten Objekten.
Beispiel einer Key-Value-Datenbank

Vorteile
- Geschwindigkeit
- Einfaches Speichermodell
- Flexibilität: Werte können beliebig sein, einschließlich JSON
Nachteile
- Skalieren schlecht, wenn das Datenmodell komplexer wird
- Ineffizient bei der Arbeit mit Gruppen von Datensätzen
Die Standardumsetzung sagt nichts über den Inhalt des tatsächlichen Werts aus – beim Auslesen über den Schlüssel hast du keine Garantie, was du bekommst. Das heißt: Du musst die Daten, die du nicht brauchst, im Code deiner Anwendung filtern oder weiterverarbeiten. Performance-technisch ist das in der Regel ineffizienter, als einen Grossteil dieser Arbeit in der Datenbank zu erledigen.
- Keine Abfragesprache
Damit landet Logik, die normalerweise in der Datenbank steckt, im Anwendungscode. Das macht den Code komplexer und schwerer wartbar.
Ranking der beliebtesten Key-Value-DBMS
